Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch mal von einem, wie ich finde ganz wichtigem Thema für unsere Gesundheit schreiben.

Es gibt sehr viel unterschiedliche Meinungen zu dem Thema Fett und in den Köpfen herrscht immer noch der große Irrglaube das Fett dick macht.

Das schreckliche Cholesterin

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die zu der Gruppe der Steroide gehört. Nur 8% des gesamten Cholesterins im Blut wird über die Nahrung aufgenommen. Den Rest  produziert der Körper selbst. Cholesterin ist wichtig Bestandteil für unsere Gesundheit. Fast alle körpereigenen Hormone, inklusive Sexualhormone werden aus Cholesterin gebildet. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembran und wird für die Herstellung der Gallsäure benötigt.

Wie immer angenommen werden arteriosklerotische Ablagerungen nicht durch gesunde Cholesterinquellen verursacht. Arteriosklerose Ablagerungen bestehen nur zu 10-13 % aus Cholesterin und zu 30 % aus Protein. Oxidiertes Cholesterin kann gesundheitsschädlich sein. Es entsteht beispielsweise beim Braten von Eiern. Rohe Eier dagegen sind ein sehr gesunder Cholesterinlieferant.

Wirklich schädlich und ursächlich für viele Zivilisationskrankheiten sind Transfettsäuren, die beispielsweise in der Herstellung von Magarine und anderen gehärteten Fetten, oft in Fertigprodukten zu finden, entstehen. Aufmerksam sollte man werden, wenn auf den Produkten „pflanzliche Fette, zt. gehärtet“ steht.

Heute ist oft die Rede von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, die zu den mehrfach ungesättigten Fetten zählen. Diese Fette sind in der Tat sehr wichtig für unsere Körperfunktionen, aber sie müssen dazu in naturbelassener Form aufgenommen werden. Der Begriff „Kaltgepresst“ ist hier oft sehr irreführend, denn die meisten Öle werden bei oder nach der Pressung mit hohen Temperaturen verarbeitet. Durch die hohen Temperaturen sind die Fettsäuren danach wertlos und es entstehen freie Radikale, die unserem Körper eher schaden.

Omega 3 und 6 Fettsäuren sollten in einem Verhältnis 3:1 zu sich genommen werden. In diesem Verhältnis finden wir diese Fettsäuren nur in sehr wenigen Lebensmitteln. Ein positives Beispiel sind hier die Hanfsamen. Um hier die enthaltenen Fettsäuren nicht unwirksam zu machen, sollten auch diese nicht erhitzt werden. Leinöle ebenfalls hilfreich, sollten aber Bioqualtität haben und kühl sowie lichtgeschützt gelagert werden.

Besonders Omega 3 ist für die Zellmembran notwendig. Es aktiviert den Stoffwechsel, verdünnt das Blut und besitzt entzündungshemmende Eigenschaften.

Ganz vergessen werden häufig die gesättigten Fettsäuren. Wenn man die Zusammensetzung der menschlichen Muttermilch betrachtet, haben wir ein Übergewicht an gesättigten Fettsäuren und einen kleinen Anteil an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Diese Zusammensetzung findet man auch in der Ernährung von auffallend gesunden Naturvölkern, die meist sehr alt werden.

Es gibt eine Studie von Weston Price, einem Zahnarzt aus Cleveland. Der bereits 1920 feststellte, das die Kieferausbildung und der Kariesbefall sich massiv  veränderte, wenn die Bevölkerung zivilisierte (denaturierte) Nahrung zu sich nahm. Auch die Erkrankungsrate mit gesundheitlichen Folgeschäden erhöhte sich drastisch. Kehrte die Bevölkerung zu traditioneller Ernährung zurück, verbesserte sich auch der Gesundheitszustand. Weston Price untersuchte unterschiedlichste Völker, eines hatten Sie aber alle gemeinsam: Die traditionelle Ernährung bestand immer aus einem hohen Fettanteil und überwiegend aus gesättigten Fetten.

Einen besonderen Wert hat hier die Rohmilchbutter und das Kokosfett. Bei der Rohmilchbutter von grasfressenden Tieren wurden Enzymkomplexe gefunden, der „X-Faktor“, der erstaunliche heilende Wirkung auf das Gehirn und das Nervensystem hat. Zudem enthält Rohmilchbutter Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren in einem optimalen Verhältnis.

Beim Fett aus der Kokosnuss ist es die Laurinsäure, die auch in der menschlichen Muttermilch eine wichtige Rolle spielt und zusätzlich Schutz vor Parasiten bildet. Außerdem sind ein breites Spektrum an Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten.

Welche Vorteile haben rohe gesättigte Fettsäuren:

  • die Versorgung des Körpers mit Wasser wird verbessert, da durch das Fett eine besser zelluläre Wasserversorgung statt findet
  • der Fettstoffwechsel wird unterstützt
  • Unterstützt die Schwermetallausleitung
  • gesättigte Fette unterstützen beim Abnehmen

Hauptursache für Übergewicht sind Zucker, Weizenmehl und gehärtete Fette.

Bei diesen Produkten kommt es im Körper zu keiner zellulären Sättigung, ganz im Gegenteil, man isst sehr viel und die Zellen sind trotzdem unterernährt. Fettarme Ernährung führt auf Dauer zu einem Mangel im Bereich der Fettsäuren, fettlöslichen Vitaminen und zu Veränderung im Hormonhaushalt, was Gewichtszunahme eher fördert.

Nimmt man gesättigte Fettsäuren zu sich, beginnt eine zelluläre Sättigung, dadurch werden die Hungerphasen länger, die Fettpolster bauen sich von alleine ab und die Entgiftung beginnt ganz automatisch.

In der ersten Zeit kann es zu einem „Fetthunger“ kommen und dieser kann auch mit gutem Gewissen zugelassen und nachgegeben werden, solange man auf das richtige Verhältnis gesättigter und ungesättigter Fettsäuren achtet.