Hallo ihr Lieben,

Spanien fasziniert uns schon lange. Ich mag das Land, die Sprache, die Menschen, das Leben in Spanien, die Mentalität, die Gelassenheit und nicht zu vergessen die Sonne. Wir sind oft in Barcelona und waren auch schon einmal in Malaga. Aber dieses Mal wollten wir mehr von Spanien sehen und Tiefer in der Land eintauchen, dass uns so fasziniert. Der Plan war von Barcelona nach Tarifa zu fahren.

Da die letzten 2 Jahre ziemlich stressig waren, gönnten wir uns 3 Wochen Urlaub, 3 Wochen Entdeckungszeit und 3 Wochen tun was man möchte. Insgesamt sind wir fast 2000 Km durchs Land gefahren und haben viele schöne Orte gesehen, viele nette und inspirierende Menschen kennen gelernt und an der einen oder anderen Stelle wurden uns die Augen geöffnet.

Aber fangen wir am Anfang der Reise an.

Unsere Liebe für Barcelona ist ja allen bekannt. Da wir schon so viel von dieser Stadt kennen, war es ein toller Ort eine Reise zu beginnen. Wir konnten uns ganz gelassen an den spanischen Rhythmus gewöhnen und durch die Strassen treiben lassen. Wir versuchen immer einen anderen Stadtteil für unsere Unterkunft zu wählen, um mehrere Seiten der Stadt kennen zu lernen.

Dieses Mal lag unsere Unterkunft im Raval-Viertel.

Wenn man eine Städtereise macht, ist man die meiste Zeit unterwegs. Für uns ist daher immer wichtig, dass das Hotel zentral gelegen ist, ich muss mich wohlfühlen um gut schlafen zu können und da man den ganzen Tag unterwegs ist, muss es für mich kein 5-Sternhotel sein. Dieses Mal hatte ich als Unterkunft ein Bed & Breakfast rausgesucht, das Bird House.

Mit dem Aerobus kommt man kostengünstig vom Flughafen Barcelona ins Zentrum. Der Aerobus hält auf dem Weg ins Zentrum 3 x und eine Station davon ist nur wenige Meter vom Bird House entfernt. Was für ein Glück, so brauchten wir nicht vom Placa Catalunya bis zum Bird House mit unserem Koffer laufen.

Das Bird House erwarte uns schon, denn wir hatten vorab per SMS unsere Ankunftszeit abgesprochen. Ein sehr angenehmer Service wie ich finde.

Wir wurden freundlich empfangen und bekamen unser Zimmer. Das Zimmer lag im 4. Stock. Neben unserem Zimmer gab es noch zwei weitere Doppelzimmer auf dieser Etage. Dusche und WC waren auf dem Flur und wurde mit den anderen Gästen geteilt. Da es aber nur zwei weitere Zimmer waren, gab es keine Probleme oder Wartezeiten. Das nervige, wenn das Bad auf dem Flur ist, ist ja immer das man nicht Duschen kann wann man will und dann nicht los gehen kann, weil das Bad besetzt ist. Diese Schwierigkeiten hatten wir hier nicht und so war es auch überhaupt kein Störfaktor.

Unser Zimmer war groß und geräumig. Wir hätten sogar noch 2 Gäste mitnehmen können, denn es gab neben einem Doppelbett noch zwei Einzelbetten. Alles war sauber, ordentlich und ruhig. Natürlich hört man in Barcelona immer etwas vom Stadtlärm, aber das weiß man ja wenn man eine Stadt besucht.

Roadtrip Spain

Im Bird House gibt es mehrere Etagen und für jeden das passende Zimmer. Wir durften uns auch die Mehrbettzimmer anschauen, die gerade ganz neu gebaut sind. Hier kann man sich auch als Alleinreisender wohlfühlen und entspannt schlafen. Jede Etage hat eine Küche und Bad sowie WC auf dem Flur. Die Atmosphäre hier ist gut und man trifft viele nette Menschen.

Übrigens von Mehrbettzimmer aus kommt man auf eine große Dachterrasse. Eine ganz interessanter Ort, um sich eine kleine Auszeit zu gönnen.

Für das Frühstück gab es einen Gutschein pro Tag. Man konnte in das Restaurant um die Ecke gehen, bekam einen Kaffee oder Tee und ein Croissant oder Sandwich. Ich fand diese Lösung für ein Hostel total gut, den ein Getränk am Morgen hätten wir uns eh geholt.

Barcelona haben wir beim bummeln, spazieren gehen und rumsitzen genossen. Mehrfach waren wir an unserem Lieblingsort, der Hafenprommenade und haben Menschen beobachtet. Barcelona gefällt uns, trotz der häufigen besuche immer noch sehr gut und man hat langsam das Gefühl „Man kommt nach Hause“

urban gardening

Auch dieses Mal haben wir vegetarische Restaurants besucht, allerdings habe ich euch von denen schon bei meinem letzten Besuch berichtet. Ganz neu in Barcelona war ein Juice Store, Teresa´s juicery , in dem man abgefüllt Green Juice und Fruchtjuice kaufen konnte. Der Fruchtjuice den wir nahmen hieß „Berlin“ und der Green Juice „green medicine“. Wir fanden Berlin etwas sauer und Green medicine ganz okay, aber noch ausbaufähig. Aber das ist vielleicht auch Geschmacksache. Es gab in dem Store noch ganz viele andere Säfte, die sich lecker anhörten.

Am Dienstag nachmittag ging es weiter Richtung Valencia. Darüber könnt ihr in den nächsten Tagen lesen. Seid gespannt.